Michael Kohlhaas







 

 

 

Kohlhasenbrück

 

„Hier kämpfte schon Michael Kohlhaas gegen den Kurfürsten von Brandenburg seinen gerechten, jedoch aussichtslosen Kampf.  Kohlhasenbrück gehört politisch seit 1945 zu West-Berlin, jetzt Bezirk Steglitz-Zehlendorf .  (…)

Die berühmte „Kohlhasen Brücke" geht auf das Jahr 1599 mit der Eintragung zurück, der durch Heinrich von Kleist unsterblich gemachte „Hans Kohlhase" habe im Jahre 1539 als Rache für erlittenes Unrecht Silbermünzen im Wasser versenkt.
Im März 1540 wurde Michael Kohlhaas vor dem Berliner Georgentor grausam mit seinem Kumpanen gerädert. Der Kurfürst hatte den Rachefeldzug des kleinen Mannes beendet...
Weiteres (…)  bei H.von Kleist, der sich unweit des Ortes Kohlhasenbrück in Wannssee gemeinsam mit Henriette Vogel erschoss.“

 

Zit.n. http://www.qype.com/place/81557-Kohlhasenbrueck-Berlin-Zehlendorf-Berlin

 

     

 


 

 

 

Lutherhaus in Wittenberg

Lutherstube, wo, möglicherweise, der Herr Luther den Kohlhaas Michael empfangen...

 
   
Lutherstube: Gespräch Kohlhaas - Luther in einer Buchillustration aus dem 19.Jh
   

Kurfürst Johann Friedrich (genannt der Gutmütige; 1532-1547) förderte die Reformation. Im Schmalkaldischen Krieg stand er an der Spitze der Protestanten.
Johann Friedrich wurde am 24. April 1547 von kaiserlichen Truppen auf der Lochauer Heide gefangen genommen. Das ursprünglich ausgesprochene Todesurteil wurde nach Fürbitte einflussreicher Fürsten  in lebenslanges Gefängnis umgewandelt, er verlor jedoch die Kurwürde und einen Großteil seiner Länder an Moritz von Sachsen. Nach fünf Jahren Gefangenschaft dank des Passauer Vertrages wieder in Freiheit, residierte Johann Friedrich seine letzten Lebensjahre in Weimar.


(Q: Wiki; 6/07)